Das Ziel ebnet den Weg

Mit unserem Coaching Konzept verfolgen wir im Prinzip zwei zentrale Ziele:

  1. Klienten helfen, ihr Verhalten auf die von ihnen gewünschte Art zu verändern.
  2. Veränderungen auf der Erkenntnis- und Verständnisebene erleichtern.

Die Erteilung von Ratschlägen gehört für uns zu den unwichtigsten Funktionen des Beraters. Der Coaching Prozess wird als eine Hilfestellung für den Klienten verstanden, damit dieser erkennt, wie er sein persönliches Weltbild – wissentlich oder unwissentlich – „konstruiert“.

Subjektiven Weltbilder treffsicher und schnell zu erfassen, damit individuell zu arbeiten und passgenaue Lösungen zu generieren, ist Ziel unserer Arbeit.

Interviews und Gespräche im Prozess des PCP Coaching basieren auf dem Verständnis der exakten Bedeutungen, die die Klienten ihren verbalen Ausdrücken zuschreiben. Obwohl die allgemeine Wortbedeutung (die in Wörterbüchern verzeichnet ist und von der Gemeinschaft weitgehend akzeptiert wird) für den alltäglichen, zwischenmenschlichen Austausch gewöhnlich ausreicht, können subtile semantische Nuancen bei grundlegenden Interpretationsbemühungen mitunter verloren gehen. Wenn in einem Coaching-Gespräch die exakten Bedeutungen nicht richtig begriffen werden, kann dies zu vielerlei Missverständnissen führen, die in manchen Fällen nur leicht ausfallen, in anderen Fällen jedoch bedeutend und bedauerlich sind.

Gemäß dem konstruktivistischen Ansatz liegt die exakte Bedeutung, die wir bei unseren Verständnisversuchen der Coaching-Klienten aufzuspüren suchen, in deren einzigartigen, persönlichen Konstruktsystemen. Demzufolge kann die Bemühung, einen direkten Einblick in die persönlichen Bedeutungen des Klienten zu gewinnen und diese vollkommen zu verstehen, metaphorisch als „Sinnsurfen“ („surfing through meaning“) beschrieben werden.

Die Psychologie der persönlichen Konstrukte hat viele „benutzerfreundliche“ Techniken zu bieten, die den Erkenntnisprozess fördern (Leiterbildung, Pyramidenbildung, Pyramiden-Update-Verfahren, ABC, Downward-Arrow-Technik, etc.). Aber nur wenn die Kunst ihrer integrierten Umsetzung beherrscht wird – auch bekannt als Dialogverfahren – entwickeln sie sich zu einer leistungsstarken, halbstrukturierten Interviewfähigkeit, mit der man einen Einblick in die idiosynkratischen Bedeutungen der Klienten gewinnen kann, ohne den spontanen Prozess eines Gesprächs zu unterbrechen.